Triff Nextkassel

Die besten Ideen findet man nicht im dunklen Studierzimmer, sondern dort, wo die Menschen sind. Deswegen sind wir von Anfang an in der Stadt unterwegs, um mit Euch an Ideen und Vorschlägen zu feilen. Neben unseren größer angelegten Sessions sind wir mit den Nextkassel Meets, Treffs und Werkstätten (oder einfachen Flyer-Verteil-Aktionen) für kurze oder längere Zeit an den verschiedensten Orten in Kassel. Immer mit dem Ziel, mit Euch Ideen zu vertiefen und Szenarien zu bearbeiten.

Hier findest Du neben allen Ankündigungen auch erste Ergebnisse vergangener Veranstaltungen.

Falls Du uns mal nicht auf der Straße antriffst, kannst Du uns jederzeit in unserem Büro besuchen: „Torhaus A“, Gottschalkstraße 22, Raum 0105. Meistens ist jemand von uns dort anzutreffen. Doch um sicherzugehen, solltest Du Dich am besten per Mail, Facebook oder Telefon ankündigen.


Nextkassel lädt Codeschubser, Datenfetischisten und informatische Freidenker ein, …

… das „OK Lab: Code for Kassel” zusammen mit uns zu gründen.

Hey Du…

## Du glaubst, dass die KVG bei ihrer Liniennetzreform etwas Nachhilfe bei der Umsetzung interaktiver Karten vertragen könnte?

## Du engagierst dich schon immer für eine transparente Verwaltung, hattest aber nie die Chance den Verantwortlichen ganz praktisch zu zeigen, welche Vorteile das bringen könnte?

## Du wolltest dich immer mal mit Bibliotheken zur Visualisierung von Daten beschäftigen, hattest aber nie die richtigen Daten?

Diese und andere Gründen könnten dich dazu bringen dich im „OK Lab: Code for Kassel” zu engagieren. Im Lab könntest du:

  • mit Gleichgesinnten diskutieren,
  • deine Skills für eine gute Sache einsetzen und so zum Gemeinwohl beitragen,
  • auf die öffentliche Hand einwirken weitere Daten zu veröffentlichen,
  • praktisch mit offenen Daten arbeiten und/oder
  • selbst mitgestalten, was das Lab sein will und machen soll.


Am 5.3.2016 ist Open Data Day
und das Open Knowledge Foundation Network lädt weltweit zu Hackathons und ähnlichen Veranstaltungen ein. Anlässlich dieses Tages, lädt Nextkassel zum offenen Gründungstreffen eines „OK Lab Kassel” in die Gottschalkstraße 22 ein.

Das Ziel: Kennenlernen und über erste Projektideen diskutieren. Die Open Knowledge Foundation sorgt für Verpflegung. Falls Menschen kommen, die Nextkassel noch nicht kennen, wird es auch eine (sehr kurze) Präsentation zu Nextkassel geben.

Was ist ein „OK Lab”? Da lang: http://codefor.de

Aktuelles in der Facebook-Veranstaltung: nextks.de/odd16 – oder schreib uns eine Mail um über den aktuellsten Stand informiert zu werden.

Nextkassel ist Gastgeber für das erste Treffen; wo und wie es danach weiter geht, wird später entschieden.

Es liegt was in der Luft – Café-Zeit in Kirchditmold!

Unser Café im ehemaligen Schlecker fand Mitte Dezember großen Anklang bei den Bürgern. Am Freitag, den 18.12. haben viele Kirchditmolder die Gelegenheit wahrgenommen ins Gespräch zu kommen, sich über Nextkassel zu informieren oder einfach nur einen Kaffee im Zentrum ihres Ortes zu trinken.

Um allen, die es im Weihnachtsstress nicht ins Café geschafft haben und denen, die noch einmal vorbei kommen möchten, die Chance zu geben einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen, veranstalten wir das Café erneut. Mit dieser Aktion wollen wir noch einmal den gewünschten Begegnungsort schaffen und ein kleines Zeichen gegen den Leerstand im Quartiers setzen.

Am Samstag, den 16.01. bieten wir neben Kaffee, Tee, Kuchen und herzhaften Snacks auch die Chance an, sich über den aktuellen Stand unseres Projektes zu informieren. Dies soll erneut im alten Schlecker (Zentgrafenstraße 142) von 10 bis 18 Uhr stattfinden.

Wir freuen uns auf spannende Gespräche und viele interessierte Bürger*Innen.

So sehen die nächsten Wochen in Kirchditmold aus

Das Projekt „Nextkassel im Quartier – zu Gast in Kirchditmold“ hat ein umfangreiches, vielschichtiges und interessantes Rahmenprogramm auf den Weg gebracht. Die angebotenen Events sollen die dreiwöchige Arbeit mit den Interessierten untermalen und eine abwechslungsreiche Zeit gestalten.

Die Arbeit im Stadtteil ist in drei Phasen gegliedert. Nachdem in der ersten Woche Ideen gesammelt werden, fassen die Studenten diese zusammen und bilden daraus Handlungsschwerpunkte. Die besten Ideen werden in der dritten Woche detailliert und vertieft. Zum Auftakt findet am Dienstag eine allgemeine Inforunde über Nextkassel mit Vereinsmitgliedern, Studenten des Projektes und Anwohnern statt. Im Anschluss wird in gemütlicher Runde den Klängen einer Cellistin gelauscht. Am nächsten Tag können die Quartiersbewohner mit verschiedenen Materialien wie Lego, Holz und Styrodur ihre Idee für Kirchditmold bauen. Am Freitag wird der Film „The Human Scale“ gezeigt, der die einzigartigen Möglichkeiten der Städtebauer und Architekten und Visionen des menschlichen und nachhaltigen Stadtlebens aufzeigt.

Die zweite Woche startet mit der Vorstellung der sogenannten Top-Ideen, also den Ideen, die viele Bürger unabhängig voneinander gleich oder ähnlich formuliert haben und Potenzial für eine kontroverse Diskussion besitzen. Diese Vorstellung bildet gleichzeitig den Auftakt zum Ranking der Ideen. Am folgenden Freitag zeigt das Projekt den Film „Wem gehört die Stadt?- Bürger in Bewegung“, ein Dokumentarfilm zum Phänomen „Bürgerbeteiligung“ anhand eines Falles in Köln.

Am Sonntag der dritten Woche werden historische Bilder vom Stadtteil gezeigt, anschließend soll darüber diskutiert werden, wie man die historischen Betrachtungen auf die zusammengetragenen Ideen übertragen kann. Im darauffolgenden Expertencheck diskutieren Fachleute aus den Bereichen Stadtplanung, Verkehr und Einzelhandel die Realisierung der Ideen. Auch beim 3. Kirchditmolder Weihnachtsmarkt ist das Projekt mit einem Infostand präsent. Anschließend an die drei Wochen im Ladenlokal sind weitere Aktionen im Quartier geplant. Nähere Informationen dazu folgen.

Alle Veranstaltungen finden im Ladenlokal in der Zentgrafenstraße 146 statt. Natürlich ist der Eintritt frei. Essen und Trinken sind gegen eine kleine Spende erhältlich.

Das Zukunftscamp in der Wilhelmsstraße

Am 6. Juni startete nach langer Vorbereitung das Zukunftscamp „kunterbunt“ von Nextkassel.

In der Wilhelmsstraße 25 stehen den Bürgern aus Kassel und Umgebung vielseitige Möglichkeiten zur Verfügung, ihre Ideen zu äußern und zu konkretisieren.

Anhand eines Aufgabenzettels werden die Bürger angeleitet, ihre Ideen zu verschriftlichen und darüber hinaus eine Skizze anzufertigen oder ein Modell zu bauen. Die fertigen Ideen werden am Ende der Bearbeitung an einer Wand gesammelt, wo sie für jeden sichtbar sind und weiter diskutiert werden können.

Erste Ideen, die im Zukunftscamp aufkamen sind ein Mehrgenerationenhaus, das Schaffen eines Multikulturplatzes, Sitzgelegenheiten auf dem Königsplatz sowie das Etablieren von Open Air Veranstaltungen in der Innenstadt.

Neben den festen Öffnungszeiten – Dienstag-Samstag von 12.00 – 18.00 sowie sonntags von 14.00-17.00 Uhr – finden immer wieder Sonderveranstaltungen, wie Live-Konzert, Filmabende oder eine Podiumsdiskussion statt. Die genauen Termine können dem Veranstaltungsflyer entnommen werden.

Postwachstumstag mit Nachhaltigkeitsmesse

Zusammen mit dem GradZ-Umwelt (Graduiertenzentrum für Umweltforschung und Lehre) und anderen Kasseler Initiativen wie den Kopiloten veranstalten wir die Nachhaltigkeitsmesse am PostwachstumsTag. In der Nora-Platiel-Straße werden wir vertreten sein und mit Dir über unsere Vorstellung einer zukunftsfähigen Stadt(-gesellschaft) reden. Natürlich hast Du auch hier die Möglichkeit, mit uns über Ideen und Stadtszenarien zu reden.
Das Tagesangebot wird mit einem konsumkritischen Stadtrundgang, Vorträgen und dem Film „The Human Scale“ abgerundet.

Nachhaltigkeitsmesse
auf dem Campus
Am Dienstag, 2. Juni 2015, ab 13 Uhr auf dem Universitätscampus
(Nora-Platiel-Straße)

Nextkassel beim KKH-Lauf die Zweite

Wie im letzten Jahr wollen wir uns beim KKH-Lauf in der Karlsaue nicht nur sportlich betätigen, sondern auch mit einem Stand vor Ort sein.
Während der Veranstaltung kannst Du neue Ideen bei uns einreichen und Dich über die laufenden und kommenden Projekte und Schwerpunkte informieren. Dabei wird uns auch das aktuelle studentische Nextkassel-Projekt unterstützen.

KKH-Lauf
Am Sonntag, 31. Mai 2015, ab 13 Uhr in der Karlsaue

https://www.kkh.de/kkh-lauf/laufstaedte/kkh-lauf-2015-in-kassel-am-31-05-2015

Hier Bilder vom letzten Jahr:

Baukultur Werkstätten 2015

Am Samstag, dem 25. April waren wir in der documenta-Halle zu Gast bei den Baukultur Werkstätten 2015 der Bundesstiftung Baukultur. Zu den Themen “Stadt und Land” sowie “Vitale Gemeinden” gab es einige interessante Vorträge und Diskussionen.

Wir haben uns neben anderen wichtigen Akteuren der Region wie Essbare Stadt Kassel und dem Bürgerverein Bau- und Wohnkultur Witzenhausen mit einem Stand präsentiert. In vieler Hinsicht war dieser Termin für uns eine Premiere: Zum ersten Mal haben wir uns als Verein und zum ersten Mal vor bundesweitem Fachpublikum präsentiert. Und zum ersten Mal haben wir den Report #2 verteilt.

Während wir an unserem Stand im Eingangsbereich neue Kontakte knüpfen konnten und uns mit den Gästen über Beteiligung an sich und Nextkassel im speziellen unterhalten haben, wurden in der Haupthalle Vorträge gehalten. Insbesondere Roland Gruber (nonconform architektur) hat uns bei seinem Vortrag “Innovative Bürgerbeteiligung als Schlüssel für Baukultur” aufhören lassen: Er berichtete über seine Erfahrungen mit Beteiligungsverfahren, die abseits der Flipcharts und amtlichen Bekanntmachungen liegen. Mit seinen Anmerkungen zur Herangehensweise (unübliche Orte und Methoden nutzen) und Motivation (Partizipation kann und soll Spaß machen) können auch wir uns weitestgehend identifizieren. In den anschließenden Diskussionsrunden konnten wir uns mit dem Beteiligungsvrständnis der anderen Teilnehmer – hauptsächlich Architekten – auseinandersetzen. Die Gespräche verteilten sich zwischen aktiver Einbeziehung von Bauherren und Auftraggebern, der Vermittlung von Baukultur und dem Einzug neuer Lehre in die Universitäten und Fachhochschulen.

Ihre Meinung zur Bürgerbeteiligung konnten die Teilnehmer auch an unserem Stand an die Wand kleben: Auf Fragen bezüglich der Gründe und Grenzen von Beteiligung wurde unter anderem geantwortet, dass eine gute Gesellschaft eine aktive Beteiligung benötigt, jedoch nicht über alles diskutiert werden kann, weil es an einer entsprechenden Ausbildung fehlt – deswegen sind Fachleute in den Diskussionen nötig. Die Grenzen von Beteiligung werden hauptsächlich beim Budget gesehen (“aber das gilt es zu ändern”! wie es auf einem Post-It steht).

Alle Bilder der Baukultur Werkstätten findest Du in unserem flickr-Album oder auf der offiziellen Seite der Bundesstiftung Baukultur.

 

Rückblick auf die Bike-Expo und die Rundgangswoche

Am Sonntag, den 08. Februar 2015, waren wir mit einem eigenen Stand auf der 19. Kasseler Bike-Expo in der Zentralmensa der Universität vertreten. Hier konnten die Besucher aktiv werden und uns mit ihren Ideen zu einem fahrradfreundlicheren Kassel unterstützen. Zwischen zahlreichen anderen Ausstellern, wie beispielsweise dem ADFC Nordhessen, dem Radforum Region Kassel oder der Universität selbst, konnten die Besucher bei uns an drei verschiedenen Stationen teilnehmen.
Zum einen ging es um den “Netzplan”: Hier haben wir ein Netz von Premiumrouten vorgeschlagen, wie es beispielsweise in fünf Jahren oder sogar in 25 Jahren aussehen könnte. Es bestand die Möglichkeit, die Wege, die man selbst am stärksten nutzt, farbig zu markieren oder Routen zu ergänzen, um die von uns vorgeschlagenen Premiumrouten zu bestätigen und zu ergänzen.
Die nächste Station drehte sich um das Thema “fahrradfreundliche Kreuzung”. Zum einen wurden verschiedene Kreuzungen auf dem Innenstadtring von uns umgeplant, zwischen denen sich die Besucher mittels Markierungspunkten entscheiden und desweiteren auch Kommentare dazu abgeben konnten. Zum anderen war es den Besuchern möglich, einige Kreuzungen, mit Hilfe des Nextkassel-Teams und einem Info-Kit, selbst umzuplanen.
Die dritte Station stand im Zeichen des Quartiers. Die Teilnehmer konnten, ebenfalls mit Klebepunkten, über Maßnahmen abstimmen, die sie sich selbst in ihrem Wohngebiet und vor ihrer Haustür wünschen. Dazu gehörten unter anderem Fahrradstraßen und neue Abstellmöglichkeiten wie sichere Abschließbügel oder Fahrradkäfige und -häuser. Auf der dazugehörigen Stadtkarte konnten die gewünschten Maßnahmen mit Fähnchen direkt verortet werden.
Neben den vielen Teilnehmern, die interessiert unsere Stationen durchgingen und viele eigene Ideen und Vorschläge einbrachten, entstanden auch lebhafte Diskussionen mit den anwesenden Experten Herrn Roy und Frau Grimm vom Radforum und Herrn Peter vom ADFC.

Am Abend der Bike-Expo wurde unsere interaktive Ausstellung in den Glaskasten der Universität verlegt (KW3) und bis Donnerstag Abend um 22 Uhr für weitere Besucher geöffnet. Weiterhin konnten Kreuzungen gezeichnet, Klebepunkte verteilt und Maßnahmenfähnchen gesteckt werden. Als kleinen Anreiz boten wir zusätzlich einen besonderen Service an: Wer alle Stationen bearbeitet hatte, bekam an seinem Fahrrad gratis vor Ort die Reifen aufgepumpt und die Kette geölt, damit er im hektischen Kasseler Stadtverkehr nicht auf der Strecke blieb.

Unsere Erkenntnisse sowie erste Ergebnisse aus den Veranstaltungen folgen in Kürze und sind selbstverständlich auch hier in unserem Blog einsehbar.

Sommerliche Atmosphäre beim Wintergrillen

Das Wintergrillen am letzten Samstag war für uns ein großer Erfolg und eine schöne (Semester-) Endveranstaltung. Unter anderem auch, weil das Wetter mit zehn Grad und Sonnenschein für entsprechende Rahmenbedingungen gesorgt hat. Doch für die gute Atmosphäre haben hauptsächlich die zahlreichen Besucher gesorgt, die trotz (oder gerade wegen) Valentinstag und Karnevalsveranstaltung in der Innenstadt zum Holzmarkt gefunden haben.

Bereits um zehn Uhr begannen einige Anwohner der Bädergasse 8 und Sternstraße 4 mit der Aufräumaktion während ein Teil von uns noch am letzten Schliff unserer Werkstatt gearbeitet haben, die wir im Gemeinschaftsraum der Bädergasse 8 aufgebaut haben. Mit Besen, Harke und Müllsäcken ausgestattet wurde der Holzmarkt vom restlichen Laub, Stöckern, Müll und Hundekot befreit. Die denkmalgeschützte Treppe am südlichen Rand des Platzes wurde durch die Aufräumaktion für viele als begehbare Sitzgelegenheit (wieder-) entdeckt.

Pünktlich um 12 Uhr war der Platz dann freigeräumt und wurde von den Anwohnern und Besuchern angeeignet: Sitze und Stühle, Bierbänke und Tische wurden auf der Rasen- und Asphaltfläche aufgestellt; Blumen wurden neben Beuys-Bäume gepflanzt, Plastikblumen an Poller geklebt. Asphaltflächen mithilfe von Kreide in Spielflächen umgewandelt. Bäume wurden mit Luftballons und Schildern dekoriert. Eine alte Autorückbank verlieh ihrer Ecke auf dem Platz einen chicen 70er-Jahre-Charme. Laken und Decken wurden an Leinen parallel zur Leipziger Straße auf Brusthöhe aufgehängt. Durch diese (symbolische) Trennung entstand ein neuer Raum, der sich vom Verkehr distanzierte und allein schon durch die beschränkte Sicht zur Straße einen psychologischen Effekt auf die Lärmwahrnehmung mit sich brachte. Viele Besucher haben haben auf die Frage hin den Verkehrslärm wesentlich leiser wahrgenommen als sonst. Doch auch der Straßenverkehr hat durch die Aktion und die Raumtrenner den Platz neu wahrgenommen. Die Blicke der Autofahrer und Straßenbahnnutzer ließen erahnen, dass auch sie den Holzmarkt bisher nur als Restfläche und nicht als Platz oder Wiese wahrgenommen haben. Der Grill in der Mitte des Platzes war zentrale Anlaufstelle für Hungrige und bot Würstchen und Brötchen.

Daneben boten die Modelle, die wir aufgrund des guten Wetters nach draußen vor das Haus verlagert haben, einen zweiten Pol. Auf großen Modellen im Maßstab 1:150 konnten die Besucher Aussagen zu der Gestaltung des Holzmarktes mit der Elisabeth-Selbert-Promenade und des Unterneustädter Kirchplatzes mit der Leipziger Straße treffen. Dabei haben wir Papp-Mosaiksteinchen mit unterschiedlichen Oberflächen und Klötzchen aus Styrodur bereitgestellt, mit denen Flächen, Wege und Grenzen gelegt werden konnten. Außerdem bekam jeder Bearbeiter einen Handzettel, auf dem er seine / sie ihre Wunscheigenschaften für den jeweiligen Ort anstreichen und demnach seine Gestaltung entwickeln konnte. Häufige Eigenschaften oder Schlagworte waren sowohl für den Holzmarkt als auch für den Unterneustädter Kirchplatz: Vorgarten, Limonade, Kaffee und Nachbarn. Diese Schlagworte weisen auf den Wunsch nach erhöhter Aufenthaltsqualität hin. Die Plätze sollen zum Verweilen einladen und die Möglichkeit bieten, sich dort mit anderen Menschen treffen zu können, dazu zählt auch ein entsprechendes gastronomisches Angebot im Umfeld. Die Modelle wurden entsprechend mit Rasenflächen und Blumenbeeten ausgestattet. Barrierefreie Wege sowie Spiel- und Lernflächen für Kinder runden die erhöhte Nutzungsvielfalt auf beiden Plätzen ab. Bänke und Sitznischen sorgen für Rastmöglichkeiten. Des weiteren konnte an Nicos Fuldamodell weiter an den Ideen für den Fluss und seinen Randflächen gearbeitet werden: Durch zuordnen und ergänzen von Ideen und Themenfeldern konnte man ihn bei der Erarbeitung eines Rahmenplans als Masterarbeit unterstützen. Außerdem haben wir das große Unterneustadtluftbild in dem Gemeinschaftsraum ausgelegt, der für diesen Tag zugänglich war. Das Luftbild bot den Besuchern zusätzlichen Gesprächsstoff und brachte den Stadtteil für sie in eine neue Perspektive.

Der Gemeinschaftsraum wurde am Nachmittag dann doch noch belebt: Christine und Jörg Götzfried von der Band Dylan’s Dream haben ein Set mit Clapton-, Young- und natürlich Dylan-Songs gespielt. Für diese gute Musik möchten wir uns natürlich herzlich bedanken. Auch den Anwohnern, die einen großen Teil der Organisation von Grill, Würstchen, Raum und Materialien geleistet haben, möchten wir Danke sagen – und natürlich allen Teilnehmern für ihre Ideen und ihr Engagement.

Als nächstes werden wir uns darum kümmern, alle Ideen, Modelle und Vorschläge zu verarbeiten und in eine Broschüre zu verpacken, um sie dann an die verantwortlichen Akteure in der Stadt und im Stadtteil weiterzureichen. Über den Fortschritt dieser Arbeit werden wir Euch hier weiter informieren.

Alle Bilder von der Veranstaltung sind auf unserer Flickr-Seite zu finden.

Mit Engagement und Würstchen auf dem besten Weg zum Wintergrillen

Am Wochenende hatten wir unser Vorgespräch mit einigen Bewohnern der Bädergasse 8 und Sternstraße 4, welche direkt an den Holzmarkt und Fullepavillon grenzen. Wir haben uns sehr über das große Engagement zum Umgestalten, Grillen, Vor- und Nachbereiten gefreut. Beim Treffen wurden bereits viele Ideen genannt, wie und mit welchen Materialien wir arbeiten können, wo wir die Würstchen besorgen und wer was mitbringen könnte.

Bei der Umgestaltung werden wir uns grob an die bereits in der Werkstatt im Dezember genannten Ideen orientieren: Es soll eine grüne Grenze zur Leipziger Straße und eine Betonung der Treppensituation zu den Gebäuden hin geben. Daneben werden wir natürlich die Fläche selbst sowie die Reste des Kunstwerkes (welche kaum jemandem auffallen) behandeln. Um alle Aspekte und Ideen für eine Bürgergestaltung des Platzes bearbeiten und umsetzen zu können, benötigen wir aber genug Material! Also bringe etwas mit, das den Holzmarkt für einen Tag verschönern kann. Egal, ob Du einen Klappstuhl, einen Topf Kreide, eine Wäscheleine, Deinen Teppich oder etwas selbstgebasteltes mitbringst: der Phantasie ist freien Lauf gelassen.

Das Wintergrillen beginnt am 14. Februar um 10 Uhr mit einer Aufräumaktion, bei der wir den Holzmarkt kehren und von großem Unkraut befreien, damit wir darauffolgend genug Platz haben. Um 12 Uhr beginnt dann das Grillen und Umgestalten.

Nebenbei werden wir über die ganze Zeit unsere Werkstatt in dem Gemeinschaftsraum der Bädergasse 8 fortsetzen: Auf dem großen Unterneustadt-Luftbild kannst Du an verschiedenen Lupenräumen Deine Unterneustadt von Morgen entwickeln (siehe vorheriger Blogpost). Am 14. Februar wirst Du die vorerst letzte Chance haben, die Lupenräume Unterneustädter Kirchplatz, Holzmarkt, Elisabath-Selbert-Promenade und Leipziger Straße (und die Ideen dazu) zu vertiefen und weiterzuentwickeln. Danach werden wir (teilweise bedingt durch das Ende des Semesters) einen Schnitt setzen, um die Ergebnisse zusammenzufügen und als gesammeltes Werk der Ideengeber und Unterneustädter an die Stadt und den Ortsbeirat weiterzugeben.

Neben der ganzen Platz- und Stadtentwicklung wird es natürlich auch ein großartiges Rahmenprogramm geben: Es werden Würstchen, Glühwein und Punsch gegen Spende verteilt. Gegen 15 Uhr wird die Bob Dylan-DisCover-Band auftreten und mit den Gästen gegen den Lärm der Leipziger Straße ankämpfen.

Es gibt also einiges zu machen und zu sehen. Komm vorbei und trage dazu bei, den Holzmarkt zu einem Platz für die ganze Unterneustadt zu machen!

Nextkassel auf der Bike-Expo und der Weg dorthin

Das neue Jahr hat begonnen und das Projekt Nextkassel: Masterplan Fahrrad hat nach der Pause wieder Fahrt aufgenommen. Wir wollen Euch heute über unsere diversen aktuellen Arbeitsschritte informieren. Außerdem erfahrt Ihr erste Informationen über unser Programm für die nächsten Wochen bis hin zur Kassler Bike-Expo, welche am Sonntag, den 08. Februar 2014 in der Zentralmensa der Universität Kassel stattfinden wird. Als Teilnehmer der Bike-Expo werden wir uns gemeinsam mit Euch weiter dem Thema Fahrradfahren in Kassel widmen.

Bis dahin schauen wir uns den Fahrradverkehr in unterschiedlichen Bereichen der Stadt an. Dazu betrachten wir:

• das gesamtstädtische Radwegenetz und machen Vorschläge zur Erweiterung bzw. Lückenschließung, als auch

• konkrete Orte wie Kreuzungen im Innenstadtbereich,

• Hauptverkehrsachsen und

• Situationen innerhalb der Quartiere, die beispielhaft für hohe Frequentierung, Gefahrenstellen oder Wohn- und Arbeitsumfelder stehen. Dazu zählt unter anderem das Uni-Viertel mit dem Nordstadtpark und den angrenzenden Wohngebieten.

Wir haben die jeweiligen Gebiete nach bestimmten Kriterien ausgewählt. Dazu gehören in erster Linie die Routen und Konfliktbereiche, die Ihr auf unserem Fahrradtreff und auf unserer Homepage www.nextkassel.de angegeben habt. Hinzu kommen viel befahrene Straßen, an denen es für die Fahrradfahrer in Kassel auch meist schwierig ist, sich sicher fortzubewegen. Doch auch Verbindungen zwischen Siedlungs- und Arbeitsplatzschwerpunkten oder Schulstandorten sind für die Analyse wichtige Anhaltspunkte.

Gesamtstädtisches Radwegenetz:

Das gesamte Netz wird hinsichtlich notwendiger Lückenschlüsse und Querverbindungen untersucht. Weiter werden alternative Routen für Strecken mit großer Steigung entwickelt, denn manchmal genügt ein Wegweiser, um mit trockenem Shirt am Zielort anzukommen. Schwierig wird es für den Alltagsradler auf Dauer nämlich schon ab einer Steigung von 2,5%. Das ist bspw. der Streckenabschnitt zwischen Hopla und Stern.

Hauptverkehrsachsen:

Die Hauptverkehrsachsen müssen das größte Verkehrsaufkommen bewältigen. Es sind die kürzesten Strecken, um von A nach B zu kommen. Wichtige Siedlungsschwerpunkte werden mit großen Arbeitgebern verbunden. Doch diese „schnellen“ Routen sind nahezu vollständig auf einen funktionierenden Autoverkehr ausgelegt. Wir wollen exemplarisch eine Hauptverkehrsachse betrachten und herausfinden, was eine Hauptverkehrsstraße benötigt, damit sie auch für den Fahrradverkehr einen Nutzen haben kann.

Innenstadtring:

Der Bereich der Innenstadt ist der zentrale Raum in Kassel, weshalb wir ihn einer genaueren Betrachtung unterziehen. Er wird umgeben von wichtigen Hauptverkehrsstraßen, wie der Frankfurter und beinhaltet konfliktreiche Verkehrsräume wie den Stern oder den Altmarkt. Diese werden in verschiedene Kategorien eingeteilt, untersucht, überplant und können im Anschluss mit ähnlichen Kreuzungstypen in Kassel verglichen werden. Zwar werden keine Musterlösungen für einzelne Kreuzungsarten entwickelt, aber es werden sicherlich wiederkehrende Elemente auftauchen, welche innerhalb einer Kategorie vertreten sind.

Quartiersebene:

Bei der Analyse der Situation auf Quartiersebene liegt unser Schwerpunkt in der näheren Umgebung der Universität, nicht zuletzt deshalb, da viele befragte Personen beim Fahrradtreff selber Studenten waren und die Uni als ihren Fahrrad-Zielort angeben haben. Jedoch leidet die Uni anbindungstechnisch auch weiterhin unter den umliegenden Hauptstraßen sowie innerhalb des Quartiers: Die Gottschalk- und Moritzstr. werden vom starken Durchgangsverkehr geprägt und stellen somit ein Sicherheitsrisiko für die Fahrradfahrer dar. Gerade in Hinblick auf die anstehende Nutzungsaufnahme am Campus Nord in den nächsten Jahren spielt es eine noch größere Rolle, die einzelnen Teile des Quartiers zu einem Ganzen zusammenwachsen zu lassen. Unsere Arbeit in diesem Bereich umfasst u.a. Zukunftskonzepte für Umwandlungen in Fahrradstraßen, die Auflösung von nicht mehr benötigten Sackgassen nach Abzug der Baumaschinen und für Standorte von besseren und sichereren Abstellmöglichkeiten für die Fahrräder.

Neues Jahr, neue Ideen, neue Veranstaltung

Nach einer kleinen Verschnaufspause zwischen den Jahren und etlichen Nach- und Vorbereitungen melden wir uns mit neuen Plänen und Terminen für die Unterneustadt zurück.

Nach den ereignis- und erkenntnisreichen 17 Tagen in der Werkstatt vor Ort haben wir uns vorerst in unsere Uni-Räume zurückgezogen, um die Ergebnisse der Ideen, Modelle, Collagen und Gespräche zu sammeln und zu ordnen. Mehr als 60 Ideen zur Unterneustadt sind nun auch auf unserer Internetseite eingearbeitet und stehen Euch in der Unterneustadt-Sammlung zur Abstimmung und zum Kommentieren bereit.

Doch ist mit dem Stand der eingereichten Ideen für uns die Arbeit und für Euch die Möglichkeit zur Mitbestimmung noch längst nicht vorbei: Wir möchten dieses Semester noch eine Aktion mit Euch angehen! Deswegen laden die Bewohner der Bädergasse 8 und wir Euch zum Wintergrillen am Samstag, den 14. Februar auf der Fläche des südlichen Holzmarktes ein. Für einen Tag werden wir gemeinsam Ideen für diesen Ort umsetzen!

Der Holzmarkt ist bereits auf einer Hälfte neu gestaltet und soll in Zukunft auch um die Beuys-Bäume (angrenzend an die Leipziger Straße und dem Fullepavillon) aufgebessert werden. Auch wir erhielten einige Ideen und Wünsche für diesen Platz, der trotz Nähe zur lauten Straße und ein paar Müll-Probleme eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Um zu zeigen, wie schön dieser Ort sein kann, wollen die Bewohner der Bädergasse 8 mit uns und vor allem mit Euch ein Grillfest veranstalten, bei dem der südliche Holzmarkt für einen Tag mit Eurer Hilfe nach Euren Wünschen hergerichtet wird. Ganz schnell lässt sich die Rasenfläche in ein Festplatz und die denkmalgeschützten Treppen als Tribüne umwandeln, wenn jeder eine Kleinigkeit für die Verschönerung mitbringt. Wie genau das Grillfest aussieht, wer was mitbringen und wie mithelfen kann, werden wir Euch nach ein paar Absprachen in der nächsten Woche hier mitteilen.

Gleichzeitig wollen wir mit Euch auch an den Ideen für andere Orte weiterarbeiten und diese vertiefen. Wie genau kann eine funktionierende Verkehrsführung am Unterneustädter Kirchplatz aussehen? Wo fehlt es der Leipziger Straße an Bäumen? Wo sollte man seine Füße in die Fulda halten können? In diesen Lupenräumen wollen wir mit Euch noch einmal genauer hingucken und nach einer Gestaltung suchen, die Euch gefällt. Hier habt Ihr noch einmal die Chance, Eure Ideen und Wünsche für die Unterneustadt der Zukunft einzubringen, bevor wir sie als Sammelwerk an die Offizielle Seite weitergeben.

Also überlegt Euch schonmal, welche Ideen Ihr für die Unterneustadt unterstützen wollt oder welche Materialien Ihr in der Wohnung, im Keller oder Gartenhäuschen habt, mit denen man den Holzmarkt verschönern kann. Nächste Woche erfahrt Ihr mehr.

Das Werkstatt-Wochenende

Jetzt geht es in die konkreten Räume! Nachdem bis heute die erste Phase – das Ideensammeln und Potentialefinden – lief, beginnt ab morgen die zweite Phase.

In der ersten Phase wurden viele Ideen eingebracht, die große Chancen für die Unterneustadt und die Fulda mit sich bringen. Wichtige Cluster behandeln beispielsweise die Führung des Fuldaradweges R1 durch den neu gebauten Teil der Unterneustadt, die Nutzung der Elwe als Wohn- oder Gemeinschaftsgebäude (in Verbindung mit der Grundschule und dem dahinter liegenden Bunker) oder auch die Errichtung einer weiteren Brücke oder Querungsmöglichkeit zwischen Fulda- und Hafenbrücke für Fußgänger und Radfahrer.

In Phase 2 geht es auf Grundlage der Erkenntnisse aus Phase 1 darum, bestimmte Räume und Gebiete an der Fulda und an der Leipziger Straße zu bearbeiten.

Der Höhepunkt der Phase 2 (und gleichzeitig das Bergfest unserer Werkstatt) ist das kommende Wochenende: Wir werden uns mit Euch am Samstag, den 13., und Sonntag, den 14. Dezember, genau um die Gestaltung bestimmter Räume an Fulda und Leipziger Straße beschäftigen. Dafür räumen wir das Büro um, um Platz für ein riesiges, mehrdimensionales und begehbares Modell zu schaffen, das fast die ganze Fläche unseres Büros einnimmt. Auf diesem Modell habt Ihr die Möglichkeit, im großen Maßstab Orte und Plätze nach Euren Vorstellungen und Wünschen zu gestalten. Es werden zahlreiche Materialien und Bauinstrumente bereit liegen, damit Ihr Euer Modell errichten könnt. Ihr werdet die Wahl zwischen typischen Bauteilen für Städtebaumodelle wie Styrodur, Holz und Bäume aus Schwämmen haben – aber auch untypische Materialien wie Knete, Kronkorken und Cocktailschirmchen stehen Euch zur Verfügung. Der Fantasie wird keine Grenzen gesetzt. Neben dem Modell bieten wir Euch weiterhin die bisherigen Stationen an, an denen Ihr Pläne, Skizzen und Collagen anfertigen könnt. Außerdem liegt seit dieser Woche das Unterneustadtspiel in der Werkstatt aus, mit dem Ihr Euer Wunschquartier bauen und mit anderen Spielern aushandeln dürft.

Ihr könnt bei gutem Wetter (wer mutig ist, auch bei Wind und Regen) auch nach draußen gehen und Eure Ideen vorerst provisorisch darstellen. Nach dem “einfach machen”-Prinzip können so schnell Gebäudefluchten mit Absperrband oder das zukünftige Quartierscafé mit Klappstühlen aufgebaut werden. Das ganze wird fotografiert und mit in die Entwürfe eingebracht.

Als Belohnung für die erarbeiteten Entwürfe und Modelle werden leckere Speisen aus der eigens für das Wochenende errichteten Suppenküche gereicht. In den Gruppentreffen war von Kartoffel-, Tomaten- und Pizzasuppe die Rede. Also lasst Euch auch in dieser Hinsicht überraschen.

Alle weiteren Neuigkeiten zum Werkstatt-Wochenende könnt Ihr hier finden: https://www.facebook.com/events/705519496211638/

Neben den heutigen Umbauarbeiten waren zwei von uns bei der Unterneustädter Ortsbeiratssitzung, haben die ersten Ergebnisse präsentiert und sich sehr über das positive Feedback gefreut.

Phase 2 läuft noch bis Mittwoch, den 17., danach werden wir mit Euch über erste Realisierungsansätze und -möglichkeiten nachdenken und diskutieren. Wer weiß, vielleicht lässt sich schon im nächsten Sommer die eine oder andere Idee in der Unterneustadt wiederfinden.

Als letztes möchten wir Euch noch auf den kommenden Stadtteiltreff-Termin der Unterneustadt hinweisen: Am Mittwoch, dem 17. Dezember findet dieser öffentliche Termin abends im Willi-Seidel-Haus statt. Wir werden auch vor Ort sein und die neuesten Pläne und Entwürfe von und für Euch präsentieren.

Wir mischen mit!? Oder: Wie geht eigentlich Partizipation?

(Re-Post von von der Seite der Kopiloten)


Gemeinsam mit dem Projekt Nextkassel veranstalten Die Kopiloten e.V. einen offenen Diskussionsabend zum Thema:

Wir mischen mit!? Oder: Wie geht eigentlich Partizipation?

In gemütlicher Atmosphäre stellen sich die beiden Projekte am 03.12.14, ab 19 Uhr in den Räumen der Wellbeing-Stiftung am Hauptbahnhof (gegenüber von Gleis 9) vor und laden zum gemeinsamen Netzwerken ein.

Das offene Bürgerstadtlabor für die Stadt Kassel, wird den ersten Teil des Abends füllen – und nicht nur sich selbst, sondern auch die zugrundeliegenden Überzeugungen und das eigene Verständnis von Partizipation vorstellen. Über einen Einblick in das Partizipationsverständnis und -praxis in der klassischen Stadtplanung wird aufgezeigt, dass die Partizipation, die Nextkassel praktiziert, berechtigterweise besser “Cokreative Planung” genannt wird. Exemplarisch wird anhand einiger wichtiger Stationen des bisheriges Next*-Prozesses dargelegt, wie das Partizipationsverständnis von Nextkassel und daraus entwickelte Leitlinien cokreativen Handelns die durchgeführten Veranstaltungen, Kommunikation und das Prozessdesign prägen.

Als zweiten Input wird Gesine Bade von Die Kopiloten e.V. die theoretischen Konzepte hinter dem Begriff „Partizipation“ erklären und die Ansichten der Kopiloten zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in politischen Prozessen erläutern.

Auf Grundlage dessen soll im Anschluss nach herzenslust über verschiedene Beteiligungskonzepte diskutiert und gesprochen werden. Wir freuen uns über jede Meinung und Anregungen für die Zukunft.
Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Über Spenden freuen wir uns.

Hier geht es zur Facebook-Veranstaltung: klick.

17 Tage, 3 Themen, 2 Werkstätten, 1 Raum

Phase Eins ist fertig, die Analyse steht. Die letzten Wochen sind wir durch die Straßen der Unterneustadt gezogen und haben die Bewohner befragt, wo der Schuh drückt. Nach einigen Gesprächen und Zeichnungen konnten wir feststellen, dass zum einen das Potential der Fulda noch nicht komplett genutzt wird. Viele Abschnitte des Flusses lassen

sich nicht erfahren, da sie nicht zugänglich sind. Zum anderen ist die Leipziger Straße sehr präsent. Sie ist ein Raum mit geringer Aufenthaltsqualität und mit großer Trennwirkung zwischen den nördlichen und südlichen Bereichen trotz ihrer sehr guten verkehrlichen Anbindung. Neben diesen Bereichen wollen wir uns zudem mit der Wohnsituation in der Unterneustadt befassen, da gerade der Stadtteil in dieser Hinsicht ein großes Potential für die Zukunft bietet.

Nun geht es in die heiße Phase: Wir beziehen nächste Woche unsere temporäre Werkstatt in der Bettenhäuser Straße 4 (Ecke Christophstraße), um mit Euch Eure Unterneustadt der Zukunft zu entwerfen.

Vom 3. bis 19. Dezember 2014 werden wir jeden Tag von 14 bis 19 Uhr (und immer, wenn das Licht an ist) für Euch da sein – zusammen mit Nico Breitenstein, der im Rahmen seiner Masterarbeit das Thema “Die Fulda als Herz der Stadt” bearbeitet und mit Euch den gesamten Fuldaraum betrachten und verbessern möchte.

Neben Kaffee und Leckereien werden wir einige Werkzeuge zu bieten haben: Es wird neben den “klassischen” Plänen und Skizzen ein Modell geben, in dem Ihr Eure Ideen direkt räumlich verwirklichen könnt.

Außerdem werden wir Werkstätten zu den Themen Fulda und Leipziger Straße an den darauf folgenden Samstagen anbieten, an denen es besondere Werkzeuge und Angebote gibt. Dazu werden wir Euch hier bald mehr Infos liefern.

Alle weiteren Fragen und Anregungen werden wir Euch auf unserer Eröffnungsveranstaltung am 3. Dezember beantworten. Kommt vorbei und tragt zur Entwicklung der Unterneustadt bei! Wir freuen uns auf Euch!

Werkstatt Releaseposter A3 Teil2Werkstatt Releaseposter A3

Nextkassel lädt ein zum Nextkassel-Fahrradtreff

Nach den ersten Wochen der Vorbereitung, Recherche und Vernetzung mit Partnern steht nun unsere erste Veranstaltung zum Thema “Masterplan Fahrrad” auf dem Programm. Am 28. November kannst Du ab 18 Uhr im Glaskasten der Universität (Kurt-Wolters-Straße 3) gemeinsam mit anderen Fahrradfahrern (und denen, die es noch werden möchten) die Zukunft Kassels als Fahrradstadt mitkreieren.

Dabei möchten wir verschiedene Sachen mit Dir gemeinsam erarbeiten: Wie sicher fühlst Du Dich in der Stadt wenn Du auf dem Fahrrad sitzt. Wo gibt es gefährliche Stellen? Wo liegen Deine täglichen Routen, die Du mit dem Fahrrad bewältigst oder welche würdest Du gerne mit dem Fahrrad erledigen?
Insgesamt geht es also darum: Was muss sich in Kassel verändern, damit Du dich häufiger auf das Fahrrad setzt und sicher unterwegs sein kannst?

Im Nextkassel-Team wird bis dahin fleißig vorbereitet, um mit Dir die ersten Ergebnisse zu dieser Fragestellung zu erarbeiten. Schließlich soll der fertige Masterplan am Ende der Stadt präsentiert werden – und das ist der erste große Schritt zu diesem Ziel! Das Besondere ist, dass Du an dieser Planung aktiv mitarbeiten kannst, was normalerweise nur innerhalb der Politik- und Planungsebene abläuft. Doch wieso sollten nicht die Erfahrungswerte derer in ein solches Planwerk miteinfließen, die jeden Tag auf dem Fahrrad sitzen und gute Anregungen haben? Das muss sich ändern: Hier bist Du der Experte. Also bringe beim Nextkassel – Fahrradtreff Deine Ideen und Erfahrungen ein und diskutiere sie in unserer Nextkassel-Lounge bei einem warmen Glühwein mit anderen Fahrradfahrern in einer entspannten, kreativen Atmosphäre.

Neben der Veranstaltung haben wir eine Umfrage auf den Weg gebracht, damit wir uns ein erstes Meinungsbild einholen können, wie Du dich beim Fahrradfahren fühlst.
Die Umfrage findest du hier: https://nextkassel.typeform.com/to/lisBzt

Wir haben auch auf Facebook eine Veranstaltung angelegt. Da lang -> klick

Session #2 am 12. Juli 2014

Nach neun Monaten, über 500 Ideen und mehreren Meets ist es soweit: das Projekt geht mit der Session #2 in die nächste Runde. Wir laden Euch herzlich zu unserem zweiten großen Event am 12. Juli ein. Ihr habt als Kasseler Bürger die Möglichkeit über Eure Stadt der Zukunft abzustimmen und so Teil der Bürgerstadtvision zu werden.

Auf der Session #2 sollen die aus Euren Ideen entstandenen Zukunftsszenarien weiterentwickelt und diskutiert werden: Welche Szenarien werden in der Bürgerstadtvision einen hervorgehobenen Platz bekommen? Was sind die Top-Projekte, die daraus in Zukunft entstehen können? Deine Meinung ist gefragt!

Um ein aussagekräftiges Ergebnis zu bekommen, ist Deine Stimme wichtig, sodass sich die politischen Entscheidungsträger unserer Stadt damit auseinandersetzen können. Unterstützt wird der Prozess von Experten, mit denen Du vor Ort diskutieren kannst.

Für Deinen Einsatz versorgen wir Dich mit kostenlosem gelbem Eis, Waffeln, Kaffee und anderen Getränken. Am Abend klingt die Session mit Livemusik und Cocktails aus.

Die Session #2 wird am Samstag, den 12. Juli 2014, von 10 – 22 Uhr in der Kundenhalle der Kasseler Sparkasse in der Wolfsschlucht 9 stattfinden.

Komm vorbei und werde Teil der Bürgerstadtvision!

Nextkassel meets Junge Kunstnacht

Wir laden Euch herzlich zu unserer für dieses Semester vierten und letzten „Kassel meets…“-Veranstaltung ein, die am kommenden Wochenende im Rahmen der Jungen Kunstnacht am 14. Juni 2014 stattfinden wird.

Unter dem Motto “Zukunft von kreativ bis urban” wird das Oberthema “Kultur & Stadtleben” im Vordergrund stehen. Zwischen 20 und 24 Uhr sind wir vor Ort an der Neuen Galerie und wollen Deine Meinung wissen!

In der Unterführung am Brüder Grimm-Museum / Amtsgericht wollen wir mit Euch erste Lösungsansätze für bestehende Probleme anhand der Zukunftsbilder, die verschiedene Szenarien der Innenstadt darstellen, aufzeigen und freuen uns auf Eure Kommentare und Bewertungen. Auch das Nextkassel-Modell vor der Neuen Galerie soll helfen, den eigenen Vorstellungen auf die Spur zu kommen. Die gesammelten Ideen sollen mit Euch weiter diskutiert und konkretisiert werden.

Denke Deine Stadt neu und werde Teil der Bürgerstadtvision!

Nextkassel meets Stadtfest

Von Samstag, dem 07.06.2014, bis Montag, dem 9.06.2014, wird Nextkassel von jeweils 12 bis 18 Uhr beim diesjährigen Kasseler Stadtfest dabei sein. Du bist herzlich eingeladen, vorbeizukommen und ein Teil der Bürgerstadtvision zu werden!

Dieses dritte „Meet“ steht unter dem Titel „Zukunft für die Mitte“ und wird sich mit den Themen Faire Stadt, Stadtraum aufwerten, Stadtgeschichte neu erleben und Stadt planen/machen/bauen befassen. Die „Meets“ sind der nächste wichtige Schritt für die Bürgerstadtvision. Du hast die Möglichkeit, zu zeigen, was Dir für Kassel wichtig ist und kannst auch eigene Ideen einbringen. Ziel ist es, als Ergebnis der „Meets“ Szenarien zu entwickeln, die später ein Teil der Bürgerstadtvision für Kassel sein werden. Dabei kannst Du Deine Lieblingsideen auf unserem Stadtmodell anordnen, um so die wichtigsten Ideen für die einzelnen Obergruppen zu filtern und dadurch einen Baustein für ein Szenario zu legen. Außerdem wird es neun „Zukunftsbilder“ geben. Diese zeigen, wie sich die Kasseler Innenstadt entwickeln könnte. Du kannst für die Zukunftsbilder abstimmen, Kommentare hinterlassen und mit uns darüber diskutieren. In einem interaktiven Test kannst Du zudem selbst herausfinden, wie die optimale Innenstadt für Dich aussehen könnte. Auch die kleinen Stadtfestbesucher können zu Ihrem Kassel der Zukunft etwas beitragen, indem sie Ihre eigenen Zukunftsbilder gestalten können.

Also komm vorbei und werde Teil der Kasseler Bürgerstadtvision! Du kannst die Zukunft von Kassel mitgestalten!

Nextkassel meets Karlsaue

Am Sonntag, dem 01.06.2014, kannst Du uns von 12 bis 17 Uhr bei unserer nächsten „Nextkassel-Meets“-Veranstaltung in der Karlsaue treffen. Wir werden dort im Rahmen des KKH-Laufs einen Stand haben.

Unter dem Motto „Zukunft zwischen Aue und Fulda“ kannst Du an unserem großen Stadtmodell deine eigene Vision von Kassels Zukunft gestalten. Dabei kannst Du die gesammelten Ideen auf dem Modell anordnen und so einen Teil der Bürgervision mitbestimmen.

Darüber hinaus wird es neue „Zukunftsbilder“ geben, die zeigen wie die Aue in ein paar Jahren aussehen könnte: Containerwohnen vor der Orangerie? Mehr Sportgeräte in der Aue? Du kannst für die Zukunftsbilder abstimmen, Kommentare hinterlassen und mit uns darüber diskutieren.
Auch kannst Du im interaktiven Buch „Es wird einmal…“ Schritt für Schritt Entscheidungen über die zukünftige Entwicklung der documenta in Kassel treffen.

Natürlich sind auch neue Ideen immer willkommen.

Also komm vorbei und werde Teil der Kasseler Bürgerstadtvision. Wir sind gespannt auf Deine Ideen.

Nextkassel meets Kulturbahnhof

Am Samstag, dem 17.05.2014, werden wir von 14 bis 20 Uhr im Rahmen eines „Nextkassel-Meets“ am Fest im Kulturbahnhof teilnehmen.
Nach der großen „Nextkassel-Session“ in der Karlskirche im Februar, bei der mit den rund 500 gesammelten Ideen gearbeitet wurde, wollen wir jetzt gemeinsam mit Euch ausgewählte Ideen auf unserem ersten „Meet“ vertiefen. Dabei wird es vor allem um die Themenfelder Mobilität und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum gehen und welche Rolle diese für die Kasseler Innenstadt spielen. Als Ergebnis des „Meets“ sollen Szenarien entwickelt werden, die später ein Teil der Bürgerstadtvision sein werden.

Unter der Überschrift „Beweg die Innenstadt“ könnt Ihr an einem großen Modellen Eure Innenstadt der Zukunft gestalten. Das Modell bildet die Kasseler Innenstadt ab und ermöglichen es Euch anhand der Ideen zu den Themen Mobilität und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum eine Auswahl zu treffen und das Zusammenwirken der Ideen darzustellen. Außerdem wird es neun verschiedene „Zukunftsbilder“ geben, die zeigen wie sich der Kulturbahnhof entwickeln könnte. Braucht das Bahnhofsumfeld auf dem Gelände des Bahnhofes eine grüne Oase oder doch ein Einkaufszentrum? Ihr könnt für die Zukunftsbilder abstimmen, Kommentare hinterlassen und mit uns darüber diskutieren.
Im interaktiven Buch „Es wird einmal…“ triffst Du von Absatz zu Absatz Entscheidungen über den zukünftigen Stellenwert der Kulturwirtschaft in Kassel. Natürlich könnt Ihr auch gerne noch neue Ideen mit einbringen.

Also kommt vorbei und werdet Teil der Kasseler Bürgerstadtvision. Ihr könnt die Zukunft von Kassel mitgestalten!

Lageplan und sonstiges Programm beim KuBa-Fest findet Ihr hier.

Die Session ist vorbei

Unsere Session in der Karlskirche ist vorbei. Wir sind überglücklich mit den Ergebnissen und der Durchführung, aber auch ziemlich erschöpft. Erwartet die aufbereiteten Ergebnisse erst in den nächsten Wochen: Es ist viel zu tun.

Wie üblich halten wir euch aber auf facebook weiterhin auf dem Laufenden. Auch werden wir in den nächsten Tagen die auf der Session entstandenen Fotos auf flickr einstellen.

Ihr könnt – und solltet 😉 – unseren weiteren Prozess unterstützen, indem ihr auf unsere Crowdfunding-Page geht und uns ein paar Barmittel zukommen lasst: Um die Bürgerstadtvision drucken zu können, müssen ca. 3.000€ zusammen kommen. Schaut aufhttp://www.startnext.de/nextkassel und sucht euch, passend zu eurem Geldbeutel, eure Dankeschöns aus.
Stay tuned!

P.S.: Die zwischenzeitlich wegen SPAM abgeschaltete Funktion zum Einstellen neuer Ideen ist mit neuem Spamschutz wieder online. Jetzt neue Ideen einstellen!

Session in der Karlskirche: Am 7. und 8. Februar 2014

Am 7. und 8. Februar 2014 ist es soweit – die zweitägige Nextkassel-Session findet in der Kasseler Karlskirche statt. Dort können alle Besucher mit den mehr als 400 Ideen von unserer Webseite das Kassel von morgen bauen und neue Ideen einbringen.

Wir freuen uns über lange und sehr kurze Besuche und ganz besonders über viele Gespräche zu den gesammelten Ideen und zu Kassel. Unsere Lounge lädt zum Diskurs und verweilen ein: Bei Snacks und Kaffee von der Kaffeerösterin. Unsere Leseecke mit Fach- und Kassel-Literatur kann als Inspiration dienen und ein großer Berg Modellbaumaterialien lädt dazu ein, sich in kreativer Art und Weise das persönliche Kassel von morgen zu bauen. Bau dir dein Kassel von morgen!

Einer der Höhepunkte wird ein Expertencheck der beliebtesten Ideen am Samstag Mittag sein. Samstag Abend werden beim Finale die Topideen bekannt gegeben. Diese Topideen werden dann im weiteren Projektverlauf vom Nextkassel-Team in enger Kooperation mit allen Bürgern Kassels vertieft bearbeitet.

Das Programm:
Freitag, 7. Februar
12 h Schauen, Bauen, Diskutieren
19 h Nextkassel Lounge mit Cocktails und Musik
Samstag, 8. Februar
10 h Weiter geht‘s!
13 h Zwischenstand & Expertencheck
18 h Enthüllung der Schlüsselideen
20 h Ausklang der Session