Autofahren stadtverträglich machen

Der Autoverkehr hat seit dem autogerechten Umbau von Kassel nach dem Zweiten Weltkrieg die Stadt dominiert. Die großzügigen und breiten Achsen sind durch die Favorisierung und den steigenden Autoverkehr an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gestoßen. 2010 war man zu den Stoßzeiten oft zu Fuß schneller als mit dem Auto, mit dem man immer häufiger im Stau stand. Durch eine drastische Erhöhung der Parkgebühren 2017 fahren immer weniger Menschen mit dem Auto in die Innenstadt und Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, kommen wieder in der Stadt voran. Durch eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h in der gesamten Stadt fließt der Verkehr besser. Anwohner werden weniger durch Beschleunigungs- und Bremsvorgänge belastet. Die Fahrradfahrer haben seit der Einführung von Tempo 30 keine Angst mehr auf der Straße zu fahren, wovon auch die Fußgänger auf den nun fahrradfreien Gehwegen profitieren. Entlang der wenigen Achsen mit Tempo 50 wurden baulich abgetrennte Radwege errichtet. Da die Zahl der Privatautos immer weiter gesunken ist, wurde Konrad durch Koncar, einem Elektroauto-Carsharing, ergänzt. Dadurch konnte die Zahl der Parkplätze stark reduziert werden und ein attraktiver Straßenraum geschaffen werden. Durch ein neues Mitn

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