Studieren kommt vor probieren. Zumindest am Anfang eines Semesters.

Die erste Woche Semester läuft und das bedeutet, die Nextkassel-Maschine läuft langsam wieder an. 15 neue Studierende haben sich gefunden um das Nextkassel-Team zu verstärken. Wir alten Nextkasseler freuen uns natürlich sehr über den frischen Wind, haben aber natürlich auch gewisse Vorstellung davon, wie wir Nextkassel weiter entwickeln wollen. Somit haben wir unsere Neuen erstmal an die Bücher, unsere Ideendatenbank, Google und die Telefone geschickt um sich schlau zu machen und so sich selbst in die Lage zu versetzen euch, der Nextkassel-Community, ein qualifiziertes Partizipationsangebot zu unterbreiten. In zwei Wochen sollte es dann richtig los gehen.

Wie ihr vielleicht über Facebook wahrgenommen habt, gibt es in diesem Semester drei universitäre Projekte am Fachbereich 6 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung die Nextkassel weiter entwickeln, sowie einige Masterarbeiten die mal konkret, mal eher abstrakt im Kontext von Nextkassel entstehen.

Das Projekt das sich am ehesten am klassischen Nextkassel-Prozess orientiert, ist das Projekt „Nextkassel Masterplan Fahrrad in dem es darum geht, das Top-Szenario von Nextkassels Session#2 stärker zu konkretisieren und mit Leben zu füllen. Das Projekt will herausfinden, wie die Kasseler – oder genauer: Die Nextkassel-Community, alle Kasseler können wir ja leider nicht erreichen – sich eine Fahrradstadt Kassel vorstellen. Welche konkreten Maßnahmen sollen umgesetzt werden, welche eher globalen Ziele sind für Kassel realistisch und wer profitiert am meisten vom Fahrrad?

Im Sinne des Titels dieses Blogeintrags, hat sich das Projektteam erstmal daran gesetzt auf andere Städte zu schauen, wie diese zu einer Fahrradstadt geworden sind, oder eben nicht. Was hat Münster, Freiburg, Kopenhagen oder sogar New York anders, besser gemacht als Kassel? Ist es tatsächlich einfach nur die Topographie oder kann man Schlüsselmaßnahmen andernorts ausmachen die den Wandel brachten? Nach unserer Recherche haben wir hoffentlich einen gut gefüllten Werkzeugkoffer für euch, in dem ihr dann mal rumwühlen könnt um die Maßnahmen und Ziele auszuwählen aus denen ihr euer Fahrrad-Kassel der Zukunft schaffen wollt. Natürlich sind alle schon gesammelten Nextkassel-Ideen zum Thema bereits in diesem Koffer.

Das zweite Projekt trägt den wunderbaren Namen Stadtmacher und methodisch entsteht dieses Projekt im Verbund mit drei anderen Stadtmacher-Projekten in Hamburg, Mönchengladbach und Heidelberg (dort im Rahmen der IBA). Es wird endlich darum gehen, Bürger-Ideen zu realisieren. Das grundsätzliche Konzept könnt ihr schonmal hier nachlesen. Die konkrete Kasseler Adaption werden wir auch hier darstellen.

Zu guter letzt sei noch auf das dritte Projekt verwiesen, das sich städtebaulich mit der Unterneustadt auseinandersetzt: „Cokreativer Städtebau“. Auch dazu wird es später hier mehr zu lesen geben.

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